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Tagesberichte

Sonntag 13.6

Ankunft in Riga...erstes beschnuppern und kennenlernen ;-) Riga-sightseeing und trip nach Rezekne.

 

Montag 14.6

Ice-breakers und energizing games mit John- ein Mann für lustige Stunden!! Infos unserer Gastgeber-Organisation und Präsentation aller Teilnehmer-Organisationen. Internationaler Abend mit Spezialitäten aus aller Welt: Lettland, Russland, Ukraine, Portugal, Spanien, Marokko, Frankreich, Italien, Jordanien, Türkei, Zypern, Griechenland, Mazedonien, Montenegro, Armenien, Georgien, Deutschland.

 

Dienstag 15.6

Theaterworkshop: Arbeit mit dem eigenen und anderen Körpern, Vertrauensübungen, Übungen im Raum, Erarbeiten einer performance in Gruppen und gegenseitiges „vorspielen“. Abends Feierei mit ausgiebigem saunieren- ein Traum!

 

Mittwoch 16.6

Ausflug in der latgällischen Region, Besuch eines Brotmuseums und der Aglona Basilica. Nachmittags Theaterworkshop mit zahlreichen interaktiven Übungen. Abends latgällisches Fest.

 

Donnerstag 17.6

Vorstellung des Youth in Action Programmes und erste Zukunftsversionen für gemeinsame Kooperationen und Seminare. Goodbye-Party mit Sauna...alle sind der Meinung dieses Seminar sollte nie enden oder zumindest im nächsten Jahr wiederholt werden!!!

 

Freitag 18.6

Aufbruch um 5Uhr. Schmerzhafter Abschied. Facebook als Trost.

 

„Was hast du erlebt?“-Interview

Wo warst du genau?

In Lettland in der Nähe der Stadt Rezekne (Region Lettgallen).

 

Genauer gesagt irgendwo im wunderschönen nirgendwo umrahmt von üppigen Blumenwiesen und Wäldern, untergebracht in Holzblockhütten um einen klaren See.

Die Atmosphäre und der Charme des Ortes wurde ergänzt durch zahlreiches Bespassungsequipment: Riesentrampolin, Sauna mit kleinem Pool (lädt ein zum Arschbombencontest und wieviel-passen-in-die-Sauna-Weltrekordversuch), Billard, Notfall-TV für WM-Hungrige, Volleyballfeld etc.

 

Klingt nach viel Spass...was hast du überhaupt in Lettland gemacht?

An einem Youth-in-Action-Seminar zum Thema „Theatre as a tool in non-formal education“ teilgenommen. Da das ganze von der EU unterstützt wird, musste ich nur 30% der Anreisekosten selbst zahlen. Du „musst“ nur einen Flug buchen und aktiv teilnehmen- that´s it!

 

Unser Tagesablauf war folgender:

  • Vormittag: gemeinsames Frühstück, warming-up und energizing Spiele, Programm mit Kaffeepause
  • Mittag: gemeinsames Mittagessen
  • Nachmittag: Freizeit, Programm mit Kaffeepause
  • Abend: gemeinsames Abendessen, Abendprogramm (= Party)

 

Die warming-up und energizing Spiele haben uns als Gruppe schnell zusammengeschweißt und wir hatten viel Spass zusammen!!!

Hier ein paar Beispiele:

  • Portrait malen, indem jeder aus der Gruppe 1 Minute am Gemälde mitwirkte
  • Briefkasten basteln, der von Teilnehmern mit Briefen und persönlichen massages gefüttert wurde
  • Zettel auf dem Rücken befestigen und man kann jedem etwas nettes schreiben
  • Sprechgesänge mit Bewegung, die zu unsren Hymnen wurden und zu jeder Gelegenheit gesungen wurden
  • Action-Spiele wie Luftballon schießen und Rüben ziehen

 

Besonders interessant waren auch die Theaterworkshops mit einem Regisseur, Schauspielerin und Theaterpädagogin. Beim Theaterspielen geht es viel um Teamwork, Körperwahrnehmung- und beherrschung, Vertrauen, Raumerkundung, Konzentration und Reaktionsgeschwindigkeit. Und natürlich: üben, üben und nochmals üben. Nie sagen „das kann ich nicht“, sondern einfach ausprobieren. Aber auch eigene Grenzen erkennen und mit sich und anderen achtsam umgehen.

Was haben wir da also gemacht? Hier ein paar Beispiele:

  • in Paaren gegenseitige Ganzkörpermassage
  • Vertrauensübungen in Paaren wie z.B. Blinde führen in verschiedenen Schwierigkeitsstufen
  • durch den Raum laufen und verschiedene Anweisungen befolgen (schnell, langsam laufen, sich gegenseitig begrüßen, bei Signal auf den Boden setzen, in Bewegung erstarren, in Gruppen zusammenfinden etc.)
  • Szenen mit dem eigenen Körper oder Gegenständen zu verschiedenen Themen darstellen, z.B. happiness mit einem Stuhl, Stift und Pullover darstellen. Ja sowas ist wirklich möglich- mit Fantasie und Kreativität!

Nach diesen interaktiven Übungen wurden wir in zwei Gruppen geteilt, jede Gruppe probte eine performance ein, die anschließend gegenseitig vorgespielt wurde. TOSENDER APPLAUS!!!!

 

Wir hatten auch die Gelegenheit Lettland kennen zu lernen durch...

  • sightseeing in Riga
  • Essen gehen im Lido (= billige Selbstbedienungsrestaurantkette mit zahlreichen lettischen Speißen in rustikaler Atmosphäre...echt lecker!)
  • Ausflug ins Städtchen Rezekne und Umgebung: hier Besuch eines urigen Brotmuseums und der Aglona Basilica
  • lettischer und latgällischer Abend mit Tanzeinlagen von Natascha und Julia, Bekochung durch unser Top-Küchenteam und Latvian sauna
  • Miterleben der weißen Nächte (um Mittsommer herum wird es Nachts kaum dunkel)

Wer noch nicht in Lettland war, sollte unbedingt einmal hinreisen!!!

 

Wer hat an dem Seminar teilgenommen?

Weltoffene Menschen von 13 bis Ü30 aus Russland, Ukraine, Portugal, Spanien, Marokko, Frankreich, Italien, Jordanien, Türkei, Zypern, Griechenland, Mazedonien, Montenegro, Armenien, Georgien, Deutschland- aus jeder Nation waren ein bis zwei Personen.

Besonderes Lob an unsre zwei Lettinen und zwei EVSler (European Voluntary Service), die uns als Ansprechpartner und Organisatoren zur Verfügung standen und unser Top-Verpflegungsteam!

 

Welche Erfahrungen hast du mit der internationalen Begegnung gemacht?

Kommunikationsprobleme gab es eigentlich nicht. Wir haben uns auf Englisch verständigt. Für die Marokkaner, die nur Französisch konnten, wurde übersetzt oder wir verständigten uns mit Händen und Füßen. Vereinzelt ist man Vorurteilen begenet z.B. dass Deutsche so pünktlich und korrekt seien...ich denke wir konnten die anderen auch vom Gegenteil überzeugen ;-) Darüber hinaus konnte man durch zahlreiche Gespräche einen kleinen Einblick in die verschiedenen Kulturen bekommen. Letztendlich hat die Nationalität aber kaum eine Rolle gespielt, da wir in der Gruppe sehr schnell ein Wir-Gefühl entwickelten und viel Spass zusammen hatten!

 

Gab es auch etwas negatives?

Oh ja, die Moskitoschwärme am Abend, die uns sehr plagten :D

Schade ist auch, dass das Seminar so kurz war.

 

Was hat dir das Seminar gebracht?

Ich hätte nie gedacht, dass eine knappe Woche derart intensiv und breichernd sein kann! Es ist schwierig die zahlreichen Emotionen und Erfahrungen so kurz wiederzuspiegeln.

Ich durfte viele weltoffene Menschen kennenlernen und erfahren, dass man unabhängig von unterschiedlichen Herkünften zu einer Gruppe mit Wir-Gefühl zusammenwachsen kann! Man kann Vorurteile und Stereotype abbauen. Von den Theaterworkshops profitiere ich inhaltlich. Und Lettland ist wirklich ein schönes Land. Ich würde jederzeit wieder an dieser Reise teilnehmen!

 

 


© 2008 Youth for Exchange and Unity